
01.02.2008
Band ab!
Erik Schäfer
Mit einer Millioneninvestition betritt die Feinwerktechnik hago bauteiletechnisches Neuland. Eine ARKU Pressenvorschubanlage kurzer Bauart spielt eine (zu)führende Rolle.
Hochmoderne Fertigungsstraßen, Maschinen und Anlagen, eine ausgeklügelte Logistik, wo möglich Automatisierung und alles sauber und aufgeräumt: Das sind die ersten Eindrücke, die man beim Besuch der Feinwerktechnik Hago in Küssaberg - einem mittelständischen Betrieb mit rund 500 Beschäftigten - gewinnt. Alles, was die Blechbearbeiter aus dem Süden Baden-Württembergs anpacken, tun sie konsequent und dies auch in qualitativer Hinsicht. So bauen die Blechexperten etwa in ihrem Hundert-Mann-Werkzeugbau nicht nur die eigenen Werkzeuge, sondern, wenn nötig, eigene Fertigungsanlagen. So etwa eine Fertigungsanlage zum Stanzen, Umformen, Fügen und Montieren, mit Teiletransfer, Roboterschweißzelle, Kalibrierstation und Montagestation, um hier fertigfallende Massenteile aus Stahlblech und Kunststoff in höchster Güte zu produzieren.
"Wir haben bereits zwei dieser Anlagen selbst gebaut", so Rainer Hack, Hago Geschäftsführer und technsicher Betriebsleiter, beim Betriebsrundgang. Nun wagt sich das Unternehmen vermehrt auch an größere Blechbauteile, was das Stanzen und Schneiden angeht. So wollen die Blechspezialisten aus Küssaberg nun Karosserieinnenblechteile, Strukturbauteile, Ölwannen et cetera am Standort fertigen. Ob Stahl, Aluminium oder Edelstahl, die Blechexperten sind mit allen Materialien bestens vertraut und in deren Bearbeitung bestens bewandert. ...